CAS Tiergestützte Interventionen

Informationen

Anmeldung

Anmeldefrist: Der Termin wird später mitgeteilt.

Die Anmeldung ist geschlossen.

Tiergestützte Interventionen sind zielgerichtete Massnahmen zur Förderung, Entwicklung und Behandlung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Solche Therapien werden zur Verbesserung sozialer, somatischer, kognitiver und emotionaler Befindlichkeiten und Fähigkeiten eingesetzt. Tiergestützte pädagogische Ansätze unterstützen zusätzlich psychosoziale Fertigkeiten, Bindungs- und Wahrnehmungskompetenzen. Die Aktivitäten werden für motivationale, erzieherische/bildende oder entspannungs- und erholungsfördernde Zielsetzungen eingesetzt.

Das CAS ist eine Anpassung und Erweiterung des bisherigen Weiterbildungsprogramms «Tiergestützte Therapie, Tiergestützte Pädagogik und Tiergestützte Fördermassnahmen», welcher bis 2018 vom Institut für angewandte Ethologie und Tierpsychologie Horgen und der Gemeinschaftspraxis Altamira St. Gallen in Zusammenarbeit mit der GTTA (Gesellschaft für tiergestützte Therapie und Aktivitäten) angeboten wird. Unsere Fachkraftausbildung CAS HES-SO in Tiergestützten Interventionen ist von der ISAAT reakkreditiert (2024-2028) und erfüllt damit die höchsten Standards. Mit dieser Aus-/Weiterbildung ist die Hochschule für Gesundheit Freiburg Vollmitglied der ISAAT.

Die Arbeitsgebiete der Absolvent·innen nach dem Nachdiplomstudium sind: Einbezug von Tieren in ihre pädagogischen oder therapeutischen Behandlungen und Begleitungen (z. B. an Kliniken, in Heimen, in Schulen, in psychologischer oder medizinischer Praxis, privaten Betrieben für Tiergestützte Therapien und Aktivitäten).

Nächste Promotion - Beginn voraussichtlich September 2027

Fachpersonen mit Berufserfahrung in den Bereichen Gesundheit, Soziale Arbeit, Pädagogik/Heilpädagogik, Medizin oder Psychologie, die über gute Kenntnisse in der Haltung von und Arbeit mit Haus- und Nutztieren verfügen. Sie möchten Wissen und Fähigkeiten erwerben, um in ihrem Arbeitsfeld Haustiere oder Nutztiere in ihre therapeutische und/oder pädagogische Arbeit einzubeziehen.

Aufgenommen werden können Kandidaten/innen, welche:

  • einen Abschluss Bachelor einer Fachhochschule oder Universität (Gesundheit, Soziales, Pädagogik, ...) oder äquivalente Ausbildung haben; und

  • eine Berufserfahrung von mindestens 2 Jahren im Bereich Gesundheits- und Sozialwesen, Therapie oder Pädagogik verfügen; und

  • Erfahrung in der Haltung und Arbeit mit Haus- und/oder Nutztieren haben, welche typischerweise in Tiergestützten Interventionen eingesetzt werden.

Personen, welche nicht über einen Fachhochschulabschluss verfügen, können ein Bewerbungsdossier gemäss den Vorgaben "Aufnahme sur Dossier" einreichen

Modul 1: Grundlagen der Mensch-Tier-Beziehung

Modul 2: Biologie, Verhalten und Haltung verschiedener Tierarten in TGI

Modul 3: Tiergestütztes Arbeiten mit verschiedenen Populationen

Modul 4: TGI in der Praxis

Modul 5: Wissenschaftliches Arbeiten und Prozessevaluation

Während der Weiterbildung werden verschiedene Formen der Pädagogik eingesetzt, um die Integration von Wissen und Fähigkeiten zu fördern:

  • Präsenzunterricht

  • Praktische Kurse

  • Onlinekurse

  • Hospitationen

  • Die Kursunterlagen werden auf der Plattform Moodle der HfG FR hinterlegt.

  • Der Studiengang beinhaltet ca. 28 Kurstage und zusätzliche Hospitationen, Selbststudium, schriftliche Arbeiten und Prüfungen.

  • Das CAS HES-SO Tiergestützte Interventionen entspricht 18 ECTS. (1 ECTS entspricht 25-30 Lernstunden)

  • Der Studiengang dauert mindestens 15 Monate und ist ISAAT reakkreditiert.

  • Der erfolgreiche Abschluss der Zertifikatsarbeit führt zum Certificate of Advanced Studies HES-SO in Tiergestützten Interventionen.

Angestrebte Kompetenzen

  • Kompetenzen entwickeln und Wissen vermitteln, um Tiergestützte Interventionen anzubieten.

  • Bedürfnisse, Zielsetzungen und Ausschlusskriterien beim Empfänger der Interventionen erfassen.

  • Einsätze planen, durchführen, evaluieren und dokumentieren.

  • Geeignete Haus- und/oder Nutztiere für Tiergestützte Interventionen artgerecht halten, betreuen und für den Einsatz an Menschen auswählen und ausbilden.

Schlüsselkompetenzen HES-SO

  • Weist berufliche Fähigkeiten in einem spezifischen Fachbereich auf und verfügt über die erforderlichen Kenntnisse.

  • Nimmt als Akteur·in in der wohnortnahen (Gesundheitsversorgung) Gemeinschaft eine berufliche Haltung ein.

  • Fördert die Qualität und Sicherheit der Berufspraxis.

  • Verwaltet ein berufliches Projekt, einschliesslich der Konzeption und Planung.

Promotion 2025-2026

Die nächste Promotion ist voraussichtlich von September 2027 bis Dezember 2028 geplant. Demnächst finden Sie auf dieser Homepage ein Datum für eine Online-Informationsveranstaltung.

Falls Sie per E-Mail informiert werden möchten, sobald die Daten bekannt sind, senden Sie uns bitte eine Nachricht an weiterbildung.heds@hefr.ch und ergänzen Sie das Mail mit folgenden Informationen:

Name / Vorname / Weiterbildung: CAS HES-SO in Tiergestützen Interventionen

Prix = CHF 9400.– (Weiterbildungskosten CHF 9200.– / Einschreibegebühr CHF 200.–)

Aufnahmekosten "sur dossier": CHF 250.-

Die Kurstage finden entweder in Zürich oder Freiburg statt, einzelne Kurstage bei Anbietern von Tiergestützten Interventionen in der Deutschschweiz.

1. Anmeldung

Damit die Anmeldung berücksichtigt werden kann, müssen die Teilnehmenden:

  • die Zulassungsbedingungen beachten (siehe Rubrik «Zielpublikum» auf der Webseite des jeweiligen Lehrgangs sowie das entsprechende Studienreglement);

  • die Anmeldefrist einhalten.

Die offizielle Zulassungsbestätigung (Durchführung des Lehrgangs) wird spätestens wenige Tage nach Ablauf der Anmeldefrist per E-Mail versandt.

2. Bezahlung

Ab Beginn der Bearbeitung des Zulassungsdossiers werden die Anmeldegebühren nicht mehr zurückerstattet und verbleiben bei der HfG FR, auch wenn die Bewerberin oder der Bewerber auf die Teilnahme am Lehrgang verzichtet.

Die Bezahlung erfolgt nach Erhalt der Rechnung für die Lehrgangskosten, spätestens jedoch vor Beginn des Lehrgangs.

Die HfG FR behält sich das Recht vor, die Daten, Zeiten oder Orte des Unterrichts bei zwingender Notwendigkeit zu ändern. Die angemeldeten Personen werden so rasch wie möglich darüber informiert. Der Lehrgang wird nur durchgeführt, wenn sich genügend Teilnehmende angemeldet haben.

3. Bedingungen bei Rückzug der Anmeldung

Geschuldete Lehrgangskosten

  • Ein Rückzug der Anmeldung ist schriftlich per Post an das Sekretariat Weiterbildung unter folgender Adresse zu melden: Hochschule für Gesundheit Freiburg, Sekretariat Weiterbildung, Route des Arsenaux 16a, 1700 Freiburg. Massgebend für den offiziellen Rückzug der Anmeldung ist das Datum des Eingangs des Schreibens.

  • Bei einem Rückzug ab dem Zulassungsentscheid (Durchführung des Lehrgangs) bis zwei Wochen vor Beginn des Lehrgangs sind 50 % der Lehrgangskosten an die HfG FR zu entrichten.

  • Bei einem Rückzug innerhalb der zwei Wochen vor Beginn des Lehrgangs sind die gesamten Lehrgangskosten an die HfG FR zu entrichten.

  • Bei einem Abbruch nach Beginn des Lehrgangs sind die gesamten Lehrgangskosten an die HfG FR zu entrichten.

  • Sonderfälle werden einzeln geprüft.

Die nächste Promotion ist voraussichtlich von September 2027 bis Dezember 2028 geplant. Demnächst finden Sie auf dieser Homepage ein Datum für eine Online-Informationsveranstaltung.

Falls Sie per E-Mail informiert werden möchten, sobald die Daten bekannt sind, senden Sie uns bitte eine Nachricht an weiterbildung.heds@hefr.ch und ergänzen Sie das Mail mit folgenden Informationen:

Name / Vorname / Weiterbildung: CAS HES-SO in Tiergestützen Interventionen

Anmeldefrist: Der Termin wird später mitgeteilt.

Die Anmeldung ist geschlossen.

Teilnehmende, welche das gesamte Programm des CAS HES-SO in Tiergestützten Interventionen absolvieren und die Arbeiten validieren, erhalten ein von der Hochschule für Gesundheit Freiburg ausgestelltes Zertifikat mit 18 ECTS-Kreditpunkten.

Frau Wanda Arnskötter
Psychologin MSc, eidgenössisch anerkannte Psychotherapeutin

Wanda Arnskötter beschäftigt sich seit ihrem Psychologiestudium an der Universität Basel mit der Mensch-Tier Beziehung. Im Rahmen ihres PhD an der Abteilung «Klinische Psychologie und tiergestützte Interventionen» der Universität Basel erforscht sie verschiedene Effekte und Wirkmechanismen des Einsatzes von Tieren in der psychotherapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Daneben arbeitet sie als Therapeutin bei «Compas – Institut für natur- und tiergestützte Interventionen» in Riehen.

Psychotherapieausbildung «Kinder-und Jugendpsychotherapie», ZHAW Zürich; EMDR-Training, Basel; CAS «Tiergestützte Therapie», Universität Basel.

Frau Pascale Künzi
Psychologin MSc, eigenössisch anerkannte Psychotherapeutin, Fachkraft für Tiergestützte Interventionen

Pascale Künzi arbeitete von 2016 bis 2019 am REHAB Basel im Bereich der Tiergestützten Therapie, wobei das wissenschaftlich begleitete Projekt der Tiergestützten Psychotherapie entstand. Pascale Künzi interessiert sich für die Effekte vom Einbezug von Therapiebegleittieren in den psychotherapeutischen Prozessen. Seit 2019 ist sie in einer psychiatrischen Tagesklinik tätig, künftig wird ihre Hündin «Lila» die Therapien begleiten. Für IEMT-Schweiz ist Pascale Künzi als Geschäftsführerin tätig.

Frau Winnie Gut
Master of Science in Veterinary Public Health

Dr. med. vet.

Winnie Gut absolvierte ihr Studium mit dem Schwerpunkt Veterinary Public Health (VPH) an der Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich. Im Rahmen ihrer Masterarbeit untersuchte sie in Zusammenarbeit mit dem REHAB Basel und dem Swiss TPH den Einfluss der tiergestützten Therapie auf das Verhalten von Meerschweinchen. Im Anschluss an ihr Studium promovierte sie am Institut für Veterinärphysiologie und arbeitete vier Jahre lang als Kleintierärztin. Derzeit ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie der Universität Zürich tätig.